Fall 1 · Schwere Krankheit
Chemotherapie – und niemand denkt an die Zusatzversicherung
Frau B. (54) ist an Krebs erkrankt. Dreimal pro Woche fährt sie zur Chemotherapie ins Spital.
Die Fahrten kosten viel Geld. Was Frau B. nicht weiss: Ihre Zusatzversicherung bei der Concordia
übernimmt einen Teil der Fahrspesen und weitere Kosten rund um die Behandlung.
Das Problem
- Die Police ist kompliziert. Niemand liest sie während einer Chemotherapie.
- Belege müssen gesammelt und richtig eingereicht werden.
- Die Familie ist mit der Pflege beschäftigt – nicht mit Formularen.
Das machen wir
- Wir lesen alle Policen und finden die versicherten Leistungen.
- Wir sammeln die Belege und reichen sie laufend ein – auch rückwirkend.
- Wir prüfen zusätzlich: Taggeld, Prämienbefreiung, IV-Anmeldung, Hilflosenentschädigung.
Ergebnis: Frau B. erhält die Fahrspesen zurück und muss sich um nichts kümmern.
Die Familie hat den Kopf frei für das Wichtige.
Fall 2 · Sozialamt
Der Brief vom Sozialamt macht Angst
Herr T. (41) hat seine Stelle wegen einer psychischen Erkrankung verloren.
Die IV-Abklärung läuft noch. Bis dahin braucht er Hilfe vom Sozialamt.
Aber: Die Briefe versteht er nicht. Die Termine überfordern ihn. Er antwortet nicht mehr – und riskiert Kürzungen.
Das Problem
- Behördendeutsch, kurze Fristen, viele Unterlagen.
- Angst und Scham blockieren. Post bleibt ungeöffnet.
- Das Sozialamt wirkt wie ein Gegner – ist es aber nicht.
Das machen wir
- Wir übersetzen jeden Brief in einfache Sprache und erklären, was zu tun ist.
- Wir begleiten Herrn T. zu Terminen beim Sozialdienst.
- Wir liefern die Unterlagen vollständig und pünktlich – und halten Kontakt zur IV.
Ergebnis: Keine verpassten Fristen mehr. Das Sozialamt hat einen verlässlichen Ansprechpartner.
Herr T. öffnet seine Post wieder – gemeinsam mit uns.
Fall 3 · Pflegebedürftiges Kind
Eine Familie pflegt – und verschenkt jedes Jahr Rentenansprüche
Familie M. pflegt ihre Tochter (9) mit einer schweren Behinderung – rund um die Uhr.
Die Mutter hat ihr Arbeitspensum auf 40 Prozent reduziert. Was die Familie nicht weiss:
Ihr stehen Betreuungsgutschriften, ein Intensivpflegezuschlag und vielleicht ein Assistenzbeitrag für Minderjährige zu.
Das Problem
- Betreuungsgutschriften muss man jedes Jahr aktiv anmelden. Das weiss kaum jemand.
- Der Intensivpflegezuschlag wird nicht automatisch geprüft.
- Die Eltern haben schlicht keine Zeit für Recherche.
Das machen wir
- Wir melden die Betreuungsgutschriften jährlich bei der Ausgleichskasse an.
- Wir beantragen Hilflosenentschädigung und Intensivpflegezuschlag für die Tochter.
- Wir prüfen den Assistenzbeitrag, damit die Familie Entlastung anstellen kann.
Ergebnis: Höhere spätere AHV-Rente der Mutter, monatliche Zusatzleistungen für die Tochter
und bezahlte Entlastungsstunden für die Familie.
Fall 4 · Assistenzbudget
Drei Assistenzpersonen, ein Budget – und jeden Monat Stress
Herr K. (35) ist blind und arbeitet Vollzeit. Über den Assistenzbeitrag beschäftigt er drei Assistenzpersonen.
Jeden Monat kämpft er mit Stundenrapporten, Lohnabrechnungen und der IV-Abrechnung.
Das kostet ihn 12 Stunden im Monat – nach Feierabend.
Das Problem
- Lohnabrechnungen mit AHV, ALV, Unfallversicherung: fehleranfällig.
- Das Jahresbudget ist unübersichtlich – Gefahr, Stunden zu verlieren oder zu überziehen.
- Formulare sind oft nicht barrierefrei und mit dem Screenreader kaum nutzbar.
Das machen wir
- Wir übernehmen Verträge, Löhne und die monatliche IV-Abrechnung komplett.
- Herr K. erhält eine barrierefreie Monatsübersicht: gebrauchte und verbleibende Stunden.
- Ende Jahr: Lohnausweise und alle Meldungen, fertig erstellt.
Ergebnis: Aus 12 Stunden Administration werden 20 Minuten Kontrolle.
Die Beratung dazu wurde über die IV abgerechnet;
die monatliche Administration läuft transparent nach Stundenaufwand.
Fall 5 · Neu bei der IV
Nach dem Hirnschlag: Wo anfangen?
Herr S. (58) war zu 100 Prozent angestellt. Dann kam die Krebsdiagnose, später ein Hirnschlag.
Die IV-Anmeldung wurde gemacht – aber ohne Hilflosenentschädigung. Taggelder, Kreditkarten-Versicherungen
und die Säule 3a mit Prämienbefreiung: alles vergessen. Gleichzeitig laufen teure Abos einfach weiter.
Das Problem
- Niemand hat den Überblick über alle Ansprüche.
- Jede Versicherung braucht andere Formulare und Fristen.
- Das Haushaltsbudget kippt, weil das Einkommen fehlt.
Das machen wir
- Gesamtanalyse: Wir listen alle möglichen Leistungen auf – IV, HE, Taggeld, Zusatzversicherungen, EL.
- Wir reichen die fehlenden Anträge nach, inklusive Hilflosenentschädigung.
- Wir sanieren das Budget: Abos für 170 Franken pro Monat gekündigt, Doppelversicherungen aufgelöst.
Ergebnis: Rückerstattungen, Prämienbefreiungen und ein Budget, das wieder aufgeht.
Alle drei Monate schauen wir gemeinsam, ob alles stimmt.